Saumane de Vaucluse

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Hoch oben auf seinem Felsen vor den Monts de Vaucluse überblickt Saumane-de-Vaucluse das Land der Sorgues. Das charmante Örtchen mit seiner romanischen Kirche, den steilen, gepflasterten Gässchen und Häusern mit Trockenmauern verbindet das Malerische mit Authentizität. Sein lateinischer Name, der im 11. Jahrhundert « Somanna » oder auch  «Saumanna » lautete, kann sowohl Gipfel (som) oder Eselin (sauma) bedeuten.

Schon gegen Ende der vorgeschichtlichen Zeit bewohnten Menschen die Felsüberhänge im Tal von Chinchon.  Einige über das Land verstreute Überreste zeugen von römischer Besiedlung. In der Feudalzeit ging die Herrschaft von den Grafen von Toulouse über auf den Papst und danach auf die Familie de Sade, die sie über 400 Jahre lang bewahren konnte.

Saumane gehörte bis zum 13. Jahrhundert zur Grafschaft Venessin und zum Hoheitsgebiet der Grafen von Toulouse und teilte dann das Geschick der päpstlichen Enklave - bis zur Französischen Revolution.

Ab dem 12. Jahrhundert wurden an den Hängen der beiden Täler mit Hilfe von Trockenmauern - also ohne die Verwendung von Mörtel - Terrassen angelegt, auf denen man Olivenbäume pflanzte. Kleine Steinhütten wurden als Unterstände für die Landwirtschaft gebaut und größere als Schafhütten. Die Erosion grub Grotten in die Felsen, in denen die Menschen seit der Steinzeit Unterschlupf suchten und die sie später zu Höhlenwohnungen erweiterten.

Genießen Sie den unverstellten Blick über die ganze, mit Olivenbäumen und mediterranen Arten bepflanzte Ebene, wandern Sie auf Pfaden, die kilometerweit an Trockensteinmauern entlangführen und durchstreifen Sie aride Schluchten und Täler...

 « Le mourre de la belle étoile » ist die die angestammte Heimat der Trüffeleichen und der Olivenbäume.  

Und vergessen Sie nicht die Besichtigung der Waschhäuser, der Brunnen, der schmalen, typischen Gässchen, des Schlosses von Saumane, der Kirche ...

Zahlreiche Wanderpfade und Joggingstrecken führen durch Châteauneuf-de-Gadagne.